Ich Sitze in kuzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops bekleidet vor dem McDonald's in Mcquarie in Sichtweite des Meeres. Vor 3 Tagen lag ich noch mit vor Kaelte schmerzender Nase im Auto und war nicht so recht in Stimmung, die Eisblumen am Autofenster zu bewundern und heute morgen wurde ich von ein paar warmen Sonnenstrahlen (und einem etwas genervten schlaflosen Manu) geweckt und der Tag begann mit einem Sprung in das Meer - das klingt schon eher nach dem, was ich mir unter Australien vorgestellt habe :-)
Wir muessen jetzt weiter, aber keine Sorge, ich halte euch auf dem Laufenden (jedenfalls versuche ich das)
Mittwoch, 28. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
Schlag auf Schlag
Ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich: "Was ist denn in den gefahren? - Das versteh ich ja nun gar nicht".
Aber ich leide momentan an einem Mitteilungsbeduerfnis mittlerer Schwere, daher 2 Posts an 2 Tagen (ich hoffe, das wird nicht zur Gewohnheit, ich kenne mich mit den Nebenwirkungen von intensivem Posting nicht aus).
Eigentlich kommt auch nur eine kleine Meldung:
Wir hatten gerade unsere erste Nacht unterwegs, sprich im Auto. Das ist soweit nichts Neues und noch kein Grund zur Verstoerung, aber als wir heute morgen aufwachten, musste ich wieder an Weihnachten denken. Warum? Alles war zugefroren! Eis auf den Scheiben, Raureif draussen, und im Auto ungefaehr -1.5°C (das war jedenfalls die offizielle Aussentemperatur).
Zum Glueck habe ich meinen Thermoschlafsack mit nach Australien genommen, auch wenn ich zuerst angenommen hatte, ich sei bescheuert.
Zum Problem wurden die modischen Eisblumen allerdings, als wir losfahren wollten: glaubt ihr in einem australischen Auto ist standartmaessig ein Eiskratzer dabei?
Dies und Mehr erfahren Sie in der naechsten Folge von "Eis in Australien - was ist hier los?"
Aber ich leide momentan an einem Mitteilungsbeduerfnis mittlerer Schwere, daher 2 Posts an 2 Tagen (ich hoffe, das wird nicht zur Gewohnheit, ich kenne mich mit den Nebenwirkungen von intensivem Posting nicht aus).
Eigentlich kommt auch nur eine kleine Meldung:
Wir hatten gerade unsere erste Nacht unterwegs, sprich im Auto. Das ist soweit nichts Neues und noch kein Grund zur Verstoerung, aber als wir heute morgen aufwachten, musste ich wieder an Weihnachten denken. Warum? Alles war zugefroren! Eis auf den Scheiben, Raureif draussen, und im Auto ungefaehr -1.5°C (das war jedenfalls die offizielle Aussentemperatur).
Zum Glueck habe ich meinen Thermoschlafsack mit nach Australien genommen, auch wenn ich zuerst angenommen hatte, ich sei bescheuert.
Zum Problem wurden die modischen Eisblumen allerdings, als wir losfahren wollten: glaubt ihr in einem australischen Auto ist standartmaessig ein Eiskratzer dabei?
Dies und Mehr erfahren Sie in der naechsten Folge von "Eis in Australien - was ist hier los?"
Infoabend
Dieser Post dient zur Aufklaerung meiner aktuellen Situation, weil ich das regelmaessige Schreiben immernoch nicht gelernt habe (ich gebe mir Muehe, vll klappt es ja irgendwann doch noch).
Ich habe ja schon erwaehnt, dass ich auch irgendwann nochmal vor habe auf Reise zu gehen. Nach also etwa 6 Monaten in Sydney ist es also endlich so weit: meine letzte Schicht im Sexshop war Samstag nacht, Geld kam am Sonntag abend und los gings dann Montag morgen. Soweit klingt ja alles noch ganz gut. Auch meine letzte Woche in Syndey habe ich gebuehrend gefeiert (Highlight: eine Dressup Party mit der Party-Elite von Sydney, wenn man so will. Fotos existieren, sind aber teilweise fuer ein Publikum unter 16 Jahre nicht geeignet :D Abgesehen davon macht das McDonalds Internet keine Uploads mit) und allen Lebewohl gesagt, mich mit jedem fuer spaeter in Europa oder sonst wo verabredet (teilweise ernst, teilweise nicht).
Naechster Auftrag war dann, unser Auto in Victoria, dem Nachbarstaat von New South Wales zu registrieren (sowas aehnliches wie TÜV). Kurzinfo: das sind 500-600 km - eine Richtung!
Montag morgen zogen Manuel und ich also heroisch aus meinem jetzt Ex-Apartment aus und machten uns auf den Weg nach Wodonga. Das ist zwar genau die falsche Richtung (Sueden), aber wir muessen da hin, weil das Auto nunmal in VIC registriert ist.
Zu allem Ueberfluss startete unsere Reise nicht nur in die falsche Richtung, sondern auch mit einem Knoellchen wegen ueberhoehter Geschwindigkeit - ja, ich war der boese und ja ich schaeme mich. Nein, passiert nicht nochmal (*betretener Blick zu Boden*).
Unser jetziger Stand ist also der: wir sind gerade in Wodonga angekommen, haben nach einer Stunde auch einen McDonalds gefunden und geniessen nun das Internet - ich zum Bloggen und Manuel zum Finden von Adressen der Werkstatt und Schlaf- und Grillplaetzen :)
Morgen wollen wir dann in aller Fruehe aufstehen, die Registrierung erneuern (was hoffentlich 2 Minuten dauert, wahrscheinlich aber den halben Tag) und dann geht es in Windeseile und innerhalb des Tempolimits (so schnell ist der Wind naemlich zum Glueck auch nicht ;) ) wieder nach Sydney um einen Arbeitskollegen aufzusammeln, der uns nach Cairns begleitet.
Haette ich noch mehr Plaene gemacht, wuerde ich euch sicher davon erzaehlen, aber ihr kennt mich doch - geplant wird nur mit Augen zu und in letzter Sekunde!
In dem Sinne ein "Tschö" nach Aachen und ein "Auf Wiedersehen" an den Rest von Deutschland!
PS: Wir sind eben durch eine Allee von kahlen Baeumen mit Lichterketten gefahren, es wird um 5 dunkel und wird frieren uns die Zehen weg. Ich bin also irgendwie gerade voll in Weihnachtsstimmung - und das war fuer euch wohl der skurrile Teil meines Postings ;)
Bis dann
Ich habe ja schon erwaehnt, dass ich auch irgendwann nochmal vor habe auf Reise zu gehen. Nach also etwa 6 Monaten in Sydney ist es also endlich so weit: meine letzte Schicht im Sexshop war Samstag nacht, Geld kam am Sonntag abend und los gings dann Montag morgen. Soweit klingt ja alles noch ganz gut. Auch meine letzte Woche in Syndey habe ich gebuehrend gefeiert (Highlight: eine Dressup Party mit der Party-Elite von Sydney, wenn man so will. Fotos existieren, sind aber teilweise fuer ein Publikum unter 16 Jahre nicht geeignet :D Abgesehen davon macht das McDonalds Internet keine Uploads mit) und allen Lebewohl gesagt, mich mit jedem fuer spaeter in Europa oder sonst wo verabredet (teilweise ernst, teilweise nicht).
Naechster Auftrag war dann, unser Auto in Victoria, dem Nachbarstaat von New South Wales zu registrieren (sowas aehnliches wie TÜV). Kurzinfo: das sind 500-600 km - eine Richtung!
Montag morgen zogen Manuel und ich also heroisch aus meinem jetzt Ex-Apartment aus und machten uns auf den Weg nach Wodonga. Das ist zwar genau die falsche Richtung (Sueden), aber wir muessen da hin, weil das Auto nunmal in VIC registriert ist.
Zu allem Ueberfluss startete unsere Reise nicht nur in die falsche Richtung, sondern auch mit einem Knoellchen wegen ueberhoehter Geschwindigkeit - ja, ich war der boese und ja ich schaeme mich. Nein, passiert nicht nochmal (*betretener Blick zu Boden*).
Unser jetziger Stand ist also der: wir sind gerade in Wodonga angekommen, haben nach einer Stunde auch einen McDonalds gefunden und geniessen nun das Internet - ich zum Bloggen und Manuel zum Finden von Adressen der Werkstatt und Schlaf- und Grillplaetzen :)
Morgen wollen wir dann in aller Fruehe aufstehen, die Registrierung erneuern (was hoffentlich 2 Minuten dauert, wahrscheinlich aber den halben Tag) und dann geht es in Windeseile und innerhalb des Tempolimits (so schnell ist der Wind naemlich zum Glueck auch nicht ;) ) wieder nach Sydney um einen Arbeitskollegen aufzusammeln, der uns nach Cairns begleitet.
Haette ich noch mehr Plaene gemacht, wuerde ich euch sicher davon erzaehlen, aber ihr kennt mich doch - geplant wird nur mit Augen zu und in letzter Sekunde!
In dem Sinne ein "Tschö" nach Aachen und ein "Auf Wiedersehen" an den Rest von Deutschland!
PS: Wir sind eben durch eine Allee von kahlen Baeumen mit Lichterketten gefahren, es wird um 5 dunkel und wird frieren uns die Zehen weg. Ich bin also irgendwie gerade voll in Weihnachtsstimmung - und das war fuer euch wohl der skurrile Teil meines Postings ;)
Bis dann
Mittwoch, 14. Juli 2010
Heute: Natur!
Da bin ich wieder!
Ich starte mal mit einer kleinen Anekdote:
Wie ihr ja wisst, habe ich mir schon vor einiger Zeit mit Manu ein Auto gekauft. Anfangs (ich hole gerade aus: das ist jetzt schon ewig her) wusste ich allerdings nicht ganz wo hin mit der Karre, denn mit den Parkplaetzen ist das immer so eine Sache in Sydney. Also schmiedete ich einen genialen Plan: Ich wartete vor dem Tor unserer Tiefgarage (im absoluten Halteverbot), bis einer rein oder raus wollte. Als er das Tor oeffnete, fuhr ich einfach in die Garage rein. So einfach geht das^^. In der Garage selber musste ich jetzt einen Parkplatz finden, das Problem bestand allerdings darin, dass an allen Plaetzen ein Schild hing, welches so einen Quatsch erzaehlte, wie "Privatparkplatz" oder "Hier darf nur xxx 123 parken", oder aehnliches. Manche plaetze waren aber auch mit einer Kette abgesperrt und das war meine Chance: ich fand einen Platz, auf dem die Kette diagonal aufgespannt war, wenn ich also vorsichtig fuhr, konnte ich fast ganz rein fahren, bevor die Kette ueber das Auto scheuerte.
Fuer mich war das perfekt, denn das Auto hatte einen Parkplatz, den offenbar niemand benutzte.
Als ich aber nach ein paar Tagen das Auto checkte, sah ich, dass jemand meine Scheibenwischer hochgeklappt hatte - fand ich etwas mysterioes, was sollte das heissen? Etwas verwirrt klappte ich die Wischer wieder runter und ging wieder nach oben. Als ich das naechste mal nach meinem Auto sah, fand aber ich eine Notitz, die mich aufklaeren sollte: "Dies ist ein Privatparkplatz, bitte den Wagen umstellen. Ihr Nummernschild wurde notiert, das naechste mal werden wir Ihr Auto abschleppen lassen. Das Gebaeudemanagement" - oder so aehnlich.
Erst war ich etwas erschrocken, aber dann siegte die Stimme der Logik: die Garage ist sehr niedrig und die Kurven so eng, dass man selbst mit normalen Autos aufpassen musste, wie sollte da ein grosser Truck zum abschleppen reinpassen?
Gerade als ich ueber die offensichtliche Dummheit des Managements lachen wollte, erinnerte ich mich an eine andere Nachricht, die ich an einem Parkplatz gesehen hatte: "Entschuldigung, ich habe keinen Platz finden koennen, weil mein Parkplatz zugeparkt war. Bitte geben Sie mir meine Nummernschilder wieder. Mobile: 04xxxxxxxx".
Die Menschen waren scheinbar zu allem bereit und ich wollte mein Auto nicht ohne Nummernschilder oder mit einer Kralle am Rad (oder beides) wiederfinden!
Also suchte ich mir lieber einen anderen Platz - diesmal fand ich einen ohne irgendwelche Notitzen dran. Dort stand ich eine Weile gut, bis irgendwann auch dort jemand die Wischer hochklappte. Ich wartete also bis Phase 2 und siehe da: ein paar Tage spaeter fand ich wieder einen Zettel, diesmal von Privat. Also parkte ich wieder woanders, dieses Spiel ging dann etwa 1-2 Monate ziemlich gut :-)
Es kam dann aber schonmal vor, dass ich mein Auto auch mal brauchte, und da wurde mir die Schwachstelle meines Plans bewusst: wenn keiner gerade rein oder raus wollte, war ich in der Garage gefangen! War einmal ziemlich peinlich, als ich mit Freunden Essen gehen wollte und ich mich anbot zu fahren. Wir stiegen also alle ein, ich fuhr hoch und dann warteten wir. Und warteten. Und warteten. Letztlich musste ich wieder zurueck und einparken, weil keiner kam.
Das zweite Mal, als ich bloed da stand, war, als ich Manu vom Flugplatz abholen wollte und ich hochfuhr und wieder ewig wartete. Irgendwann erfuhr ich dann, dass das Tor kaputt war und man es zu der Zeit gar nicht oeffnen konnte! (Deshalb waren also nur so wenige Autos in der Garage...) Dumm gelaufen.
Zu allem Ueberfluss konnte ich Manu auch nicht anrufen, weil er noch gar kein australisches Telefon hatte, und Telepathie konnten wir beide nicht. Nach gefuehlten 20 Jahren rief er mich dann endlich an und ich konnte ihm die Situation erklaehren. Letztlich musste er dann ein Shuttle nehmen, was etwas teuer war, aber immer noch besser als ein Taxi.
Naja, um es auf den Punkt zu bringen: so geil war das mit der Garage doch nicht. Die Idee einen Platz zu mieten verwarf ich auch schnell, weil mir die Bequemlichkeit keine $150/Monat wert war (immerhin bin ich ein Backpacker und Backpacker mieten nicht einfach Parkplaetze).
Also fragte ich ein wenig rum und es stellte sich heraus, dass in einem Viertel, etwa 1 km von unserer Wohnung zwei Strassen mit freien Plaetzen existierten.
Leider wussten das ausser mir wohl auch die meisten Menschen im Umkreis von 3 km, bei ca 40-50 Plaetzen muss man da schon etwas Glueck haben. Hatte ich leider nicht.
Meine Suche nach einem anderen Platz fuehrte mich letztlich in eine kleine Strasse, etwa 4 km von meinem Haus entfernt, viel zu weit weg, um das Auto noch entspannt nutzen zu koennen, ausserdem fand ich es beim naechsten Mal fast nicht wieder. Aber: der Platz war umsonst.
Naja, irgendwann fand ich heraus, dass nachts immer mehrere Plaetze in der anderen Strasse frei waren, das enspannte die Situation wieder etwas und ich konnte auch mal Freunde zum Flughafen fahren (auch dann wenn es mal etwas schneller gehen musste ;-) ), oder von dort abholen - Yeah bin ich cool :D.
So, ich fand das war eine wesentliche Information, die unbedingt geschrieben werden musste. Fuer alle, die immer noch weiter lesen, geht es jetzt zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags weiter: unsere Ausfluege (mit dem o.g. Auto) in umliegende Nationalparks, die da waeren: der Ku-Ring-Gai Chase National Park und die beruehmten Blue Mountains.
Den Ku-Ring-Gai Chase National Park (ich glaube ich schreibe nichts ueber den, der Name ist mir einfach zu lang... ><) haben wir relativ zufaellig entdeckt, als Phil, Jo und ich quasi ein letztes Mal zusammen irgendwo hinfahren wollten. Ein Blick in die Backpackerbibel namens Lonely Planet verriet uns, dass der K.C.N.P. in der Naehe lag und wohl auch ganz nett sei. Also gings auch gleich los um eben diesen Park zu erkunden. Wir fanden ein paar wirklich schoene Spots in diesem Park und hatten einen tollen letzten Ausflug. Also dachte ich mir, als Manu immer weiter quengelte, er wolle mal ein bisschen in die Natur, dachte ich mir, es sei keine schlechte Idee mit ihm und Dai (unser japanischer Mitbewohner) dort auch einmal hinzufahren. Und siehe da: es war wieder ein toller Tag. Diesmal fanden wir sogar ein paar Punkte, zu denen ich vorher nicht gegangen war, und die uns mit atemberaubender Aussicht begruessten. Ich hab hier mal ein paar Fotos fuer euch: (Weil Flickr nicht so viel Speicherplatz bereit stellt, heute noch mal die altmodische Methode)
















Ihr seht, der K.C.N.P. hat innerhalb nur eines Tages viele schoene Fotos produziert.
Bevor es jetzt uebergangslos zu den Blue Mountains geht, noch eine kurze Hintergrundinformation:
Diesmal waren Manu und ich nur zu zweit, es war also wieder Extremwandern angesagt...
So stuerzten wir uns also nur mit Lendenschurz und Kompass (gut, und ein paar weiteren Sachen ;-) ) in den riesigen Nationalpark der Blue Mountains. Wir kauften uns natuerlich eine Karte der Umgebung, in der die besten Wege.
---
Viel zu spaeter Nachtrag:
Ich muss mich leider kurz fassen, weil ich gerade wenig zeit habe. Erklaerung folgt im naechsten Post. Aber meine Freunde auf Facebook koennen schon fleissig Fotos von den Blue Mountains bewundern (was auch schon pflichtbewusst getan wurde - ich danke dafuer :D). Fuer alle anderen muss ich wohl oder uebel an die Konkurrenz verweisen: den Blog von Manuel (Erklaerung an nicht Eingeweihte: ein Kumpel aus der Schule, den ich hier her ueberredet habe).
Den Link findet ihr hier:
http://manni.dronf.net/blog/
Ich starte mal mit einer kleinen Anekdote:
Wie ihr ja wisst, habe ich mir schon vor einiger Zeit mit Manu ein Auto gekauft. Anfangs (ich hole gerade aus: das ist jetzt schon ewig her) wusste ich allerdings nicht ganz wo hin mit der Karre, denn mit den Parkplaetzen ist das immer so eine Sache in Sydney. Also schmiedete ich einen genialen Plan: Ich wartete vor dem Tor unserer Tiefgarage (im absoluten Halteverbot), bis einer rein oder raus wollte. Als er das Tor oeffnete, fuhr ich einfach in die Garage rein. So einfach geht das^^. In der Garage selber musste ich jetzt einen Parkplatz finden, das Problem bestand allerdings darin, dass an allen Plaetzen ein Schild hing, welches so einen Quatsch erzaehlte, wie "Privatparkplatz" oder "Hier darf nur xxx 123 parken", oder aehnliches. Manche plaetze waren aber auch mit einer Kette abgesperrt und das war meine Chance: ich fand einen Platz, auf dem die Kette diagonal aufgespannt war, wenn ich also vorsichtig fuhr, konnte ich fast ganz rein fahren, bevor die Kette ueber das Auto scheuerte.
Fuer mich war das perfekt, denn das Auto hatte einen Parkplatz, den offenbar niemand benutzte.
Als ich aber nach ein paar Tagen das Auto checkte, sah ich, dass jemand meine Scheibenwischer hochgeklappt hatte - fand ich etwas mysterioes, was sollte das heissen? Etwas verwirrt klappte ich die Wischer wieder runter und ging wieder nach oben. Als ich das naechste mal nach meinem Auto sah, fand aber ich eine Notitz, die mich aufklaeren sollte: "Dies ist ein Privatparkplatz, bitte den Wagen umstellen. Ihr Nummernschild wurde notiert, das naechste mal werden wir Ihr Auto abschleppen lassen. Das Gebaeudemanagement" - oder so aehnlich.
Erst war ich etwas erschrocken, aber dann siegte die Stimme der Logik: die Garage ist sehr niedrig und die Kurven so eng, dass man selbst mit normalen Autos aufpassen musste, wie sollte da ein grosser Truck zum abschleppen reinpassen?
Gerade als ich ueber die offensichtliche Dummheit des Managements lachen wollte, erinnerte ich mich an eine andere Nachricht, die ich an einem Parkplatz gesehen hatte: "Entschuldigung, ich habe keinen Platz finden koennen, weil mein Parkplatz zugeparkt war. Bitte geben Sie mir meine Nummernschilder wieder. Mobile: 04xxxxxxxx".
Die Menschen waren scheinbar zu allem bereit und ich wollte mein Auto nicht ohne Nummernschilder oder mit einer Kralle am Rad (oder beides) wiederfinden!
Also suchte ich mir lieber einen anderen Platz - diesmal fand ich einen ohne irgendwelche Notitzen dran. Dort stand ich eine Weile gut, bis irgendwann auch dort jemand die Wischer hochklappte. Ich wartete also bis Phase 2 und siehe da: ein paar Tage spaeter fand ich wieder einen Zettel, diesmal von Privat. Also parkte ich wieder woanders, dieses Spiel ging dann etwa 1-2 Monate ziemlich gut :-)
Es kam dann aber schonmal vor, dass ich mein Auto auch mal brauchte, und da wurde mir die Schwachstelle meines Plans bewusst: wenn keiner gerade rein oder raus wollte, war ich in der Garage gefangen! War einmal ziemlich peinlich, als ich mit Freunden Essen gehen wollte und ich mich anbot zu fahren. Wir stiegen also alle ein, ich fuhr hoch und dann warteten wir. Und warteten. Und warteten. Letztlich musste ich wieder zurueck und einparken, weil keiner kam.
Das zweite Mal, als ich bloed da stand, war, als ich Manu vom Flugplatz abholen wollte und ich hochfuhr und wieder ewig wartete. Irgendwann erfuhr ich dann, dass das Tor kaputt war und man es zu der Zeit gar nicht oeffnen konnte! (Deshalb waren also nur so wenige Autos in der Garage...) Dumm gelaufen.
Zu allem Ueberfluss konnte ich Manu auch nicht anrufen, weil er noch gar kein australisches Telefon hatte, und Telepathie konnten wir beide nicht. Nach gefuehlten 20 Jahren rief er mich dann endlich an und ich konnte ihm die Situation erklaehren. Letztlich musste er dann ein Shuttle nehmen, was etwas teuer war, aber immer noch besser als ein Taxi.
Naja, um es auf den Punkt zu bringen: so geil war das mit der Garage doch nicht. Die Idee einen Platz zu mieten verwarf ich auch schnell, weil mir die Bequemlichkeit keine $150/Monat wert war (immerhin bin ich ein Backpacker und Backpacker mieten nicht einfach Parkplaetze).
Also fragte ich ein wenig rum und es stellte sich heraus, dass in einem Viertel, etwa 1 km von unserer Wohnung zwei Strassen mit freien Plaetzen existierten.
Leider wussten das ausser mir wohl auch die meisten Menschen im Umkreis von 3 km, bei ca 40-50 Plaetzen muss man da schon etwas Glueck haben. Hatte ich leider nicht.
Meine Suche nach einem anderen Platz fuehrte mich letztlich in eine kleine Strasse, etwa 4 km von meinem Haus entfernt, viel zu weit weg, um das Auto noch entspannt nutzen zu koennen, ausserdem fand ich es beim naechsten Mal fast nicht wieder. Aber: der Platz war umsonst.
Naja, irgendwann fand ich heraus, dass nachts immer mehrere Plaetze in der anderen Strasse frei waren, das enspannte die Situation wieder etwas und ich konnte auch mal Freunde zum Flughafen fahren (auch dann wenn es mal etwas schneller gehen musste ;-) ), oder von dort abholen - Yeah bin ich cool :D.
So, ich fand das war eine wesentliche Information, die unbedingt geschrieben werden musste. Fuer alle, die immer noch weiter lesen, geht es jetzt zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags weiter: unsere Ausfluege (mit dem o.g. Auto) in umliegende Nationalparks, die da waeren: der Ku-Ring-Gai Chase National Park und die beruehmten Blue Mountains.
Den Ku-Ring-Gai Chase National Park (ich glaube ich schreibe nichts ueber den, der Name ist mir einfach zu lang... ><) haben wir relativ zufaellig entdeckt, als Phil, Jo und ich quasi ein letztes Mal zusammen irgendwo hinfahren wollten. Ein Blick in die Backpackerbibel namens Lonely Planet verriet uns, dass der K.C.N.P. in der Naehe lag und wohl auch ganz nett sei. Also gings auch gleich los um eben diesen Park zu erkunden. Wir fanden ein paar wirklich schoene Spots in diesem Park und hatten einen tollen letzten Ausflug. Also dachte ich mir, als Manu immer weiter quengelte, er wolle mal ein bisschen in die Natur, dachte ich mir, es sei keine schlechte Idee mit ihm und Dai (unser japanischer Mitbewohner) dort auch einmal hinzufahren. Und siehe da: es war wieder ein toller Tag. Diesmal fanden wir sogar ein paar Punkte, zu denen ich vorher nicht gegangen war, und die uns mit atemberaubender Aussicht begruessten. Ich hab hier mal ein paar Fotos fuer euch: (Weil Flickr nicht so viel Speicherplatz bereit stellt, heute noch mal die altmodische Methode)
Ihr seht, der K.C.N.P. hat innerhalb nur eines Tages viele schoene Fotos produziert.
Bevor es jetzt uebergangslos zu den Blue Mountains geht, noch eine kurze Hintergrundinformation:
Diesmal waren Manu und ich nur zu zweit, es war also wieder Extremwandern angesagt...
So stuerzten wir uns also nur mit Lendenschurz und Kompass (gut, und ein paar weiteren Sachen ;-) ) in den riesigen Nationalpark der Blue Mountains. Wir kauften uns natuerlich eine Karte der Umgebung, in der die besten Wege.
---
Viel zu spaeter Nachtrag:
Ich muss mich leider kurz fassen, weil ich gerade wenig zeit habe. Erklaerung folgt im naechsten Post. Aber meine Freunde auf Facebook koennen schon fleissig Fotos von den Blue Mountains bewundern (was auch schon pflichtbewusst getan wurde - ich danke dafuer :D). Fuer alle anderen muss ich wohl oder uebel an die Konkurrenz verweisen: den Blog von Manuel (Erklaerung an nicht Eingeweihte: ein Kumpel aus der Schule, den ich hier her ueberredet habe).
Den Link findet ihr hier:
http://manni.dronf.net/blog/
Montag, 5. Juli 2010
Und sonst so?
Ja, was mache ich ausser Arbeiten und Schlafen eigentlich? Zugegeben: viel Freizeit habe ich nicht wirklich, weil ich nach der Arbeit (normalerweise um 2 oder 3 Uhr morgens) nicht mehr viel machen kann und Tagsueber schlafe ich dann zu lange. Das ist wirklich nervig, meistens schlafe ich so bis 3 Nachmittags und da ist dann halt der Tag schon halb gelaufen.
Wie auch immer, natuerlich findet sich aber immer Zeit auch mal weg zu gehen, gerade jetzt, um die Spiele zu sehen :)
Ich hab mal ein paar Bilder hochgeladen, wenns gut klappt kommen da sicher noch mehr ;)
Ok das funktioniert ganz gut, ich bin begeistert :)
Viele Fotos habe ich auch kommentiert, leider koennt ihr die nur auf flickr lesen, da kommt ihr hin, indem ihr einfach auf das entsprechende Foto klickt.
Wie auch immer, natuerlich findet sich aber immer Zeit auch mal weg zu gehen, gerade jetzt, um die Spiele zu sehen :)
Ich hab mal ein paar Bilder hochgeladen, wenns gut klappt kommen da sicher noch mehr ;)
Ok das funktioniert ganz gut, ich bin begeistert :)
Viele Fotos habe ich auch kommentiert, leider koennt ihr die nur auf flickr lesen, da kommt ihr hin, indem ihr einfach auf das entsprechende Foto klickt.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Update
Ich fuehl mich ja schon etwas schlecht, dass ich das mit dem regelmaessigen Schreiben nicht so hinbekomme.. :)
Ich will dann mein Gewissen mal ein bisschen erleichtern!
Ich arbeite immernoch in Kings Cross, wodurch ich mittlerweile finanziell auf 2 festen Beinen stehe. Nebenbei habe ich die Wohnung, in der wir wohnen, uebernommen. Sprich: ich zahle die Miete fuer das ganze Teil und muss mich darum keummern, dass genug Leute drin wohnen, sodass ich auf den Kosten nicht allein sitzen bleibe.
Nur um mal eine Vorstellung zu geben: ich zahle in der Woche fuer ein Aparment mit (eigentlich) 1 Schlafzimmer, 1 Bad, 2 kleine Raeume (1-2qm oder so - Besenkammern) und 1 kleinen Kueche mit Wohnzimmer (Das Wohnzimmer hat aber nur Platz fuer einen Esstisch, denn irgendjemand hat eine Wand in den Raum gebaut, um dahinter 2 winzige Zimmer zu installieren, damit mehr Leute dort wohnen koennen) $630/Woche. Das sind in etwa 440€. Auf den Monat hochgerechnet macht das dann etwa 1850€ (eigentlich fuer 2 Personen Max.).
Da die Wohnung, als ich sie uebernahm, abgesehen von mir und einem 50 Jaehrigen Griechen leer war (es hatte sich ergeben, dass fast alle gleichzeitig weiter/nach Hause flogen), als ich sie uebernahm, musste ich also schnell Leute finden, die bereit waren, dort zu leben.
Das ist gar nicht so einfach, denn zu 8. in so einem winzigen Apartment zu leben ist nicht wirklich jedermanns Sache :)
Am Anfang fuehrte es dazu, dass ich das grosse 4er Zimmer komplett fuer mich allein hatte, was ich gar nicht so schlecht fand - schon lange hatte ich nicht mehr allein in einem Raum geschlafen!
Als ich dann startete, meine Anzeigen im Internet zu veroeffentlichen, fuellte sich die Wohnung langsam auf. Dank intensiver Mundpropaganda durch Freunde war die Wohnung dann bald voll, mit -fast- nur jungen Menschen, die definitiv ein lustiger Mix sind! (Abgesehen von Dimitri, der alte Grieche, der nachts haeufiger mal "heeey" ruft, wenns ihm zu laut wird - was nicht selten der Fall ist).
Als die Wohnung dann voll war, konnte ich trotz der sehr niedrigen Miete, die ich nahm, ein kleines Plus machen, und brauchte halt selber nicht mehr fuer Unterkunft zu zahlen.
Als ich dann irgendwann erfuhr, dass im selben Gebaeude fuer eine andere Wohnung Mieter gesucht wurden, dachte ich mir: mal gucken, was die Konkurrenz so macht!, und schaute mir die Wohnung an.
Was ich sah, war wohl ziemlich das genaue Gegenteil von meiner Wohnung: sie war gross, sauber und es gab sogar Sonnenlicht - wahnsinn :D
Ein Bett sollte dann $120/Woche kosten, also nur $15 mehr, als meine Wohnung. Irgendwie hielt ich es dann fuer eine gute Idee, dort einzuziehen und etwas Bewegungsfreiheit zu geniessen.
Am Anfang fand ich alles noch ziemlich gut, aber schnell fiel mir auf, dass irgendwie immer sehr ernste Stimmung herrschte, auch mit dem Vermieter hatte ich schon nach 1 Woche etwa ein sehr ernstes Gespraech, weil die Tuer nachts so laut war, wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam (um 3 Nachts, was er aber von Anfang an wusste), und ich nach dem "Kochen" (bis dato nur Brote schmieren!) nie die Kueche intensiv reinigte..
Nach 2-3 Wochen hatte ich dann einfach keinen Bock mehr, in meiner Freizeit ging ich ja eh immer in meine alte Wohnung, weil ich mit den Leuten dort einfach mehr anfangen konnte.
Bis heute kenne ich auch die Mitbewohner gar nicht wirklich, weil ich immer tags schlafe (bis 2 oder 3pm) und wenn ich nachts nach Hause komme, ist keiner mehr wach - irgendwie unguenstig getimt.. :P
Lange Rede, kurzer Sinn: morgen ziehe ich wieder in mein altes "Party-Apartment" ein, wo sich die anderen noch freuen, wenn ich nach Hause komme und ich nicht nur in ernste Gesichter gucken muss... :)
Dank der Arbeit und der Wohnung komme ich jetzt jedenfalls dazu, dass ich auch wieder gut sparen kann, und so ein gutes Polster habe, wenn es dann ja schon bald nach Asien geht - endlich raus aus Sydney, wo ich jetzt seit fast 5 Monaten irgendwie kleben geblieben bin.
Auch wenn ich das irgenwie schade finde, denn hier hab ich mich die meiste Zeit einfach sau-wohl gefuehlt und Menschen kennengelernt, die ich nur mit 'awesome' beschreiben kann - das alles jetzt hinter mir zu lassen wird schaetze ich nicht ganz leicht - aber was rede ich da? Es ist ja noch ein Monat, also muss ich da ja noch nicht so drueber nachdenken ;)
So es ist jetzt auch schon wieder 3 Nachts, ich bekomme also langsam Hunger!
Ich sag jetzt nicht, dass ich bald wieder schreibe, ich hab das Gefuehl, das bringt irgendwie Unglueck, also bleibt es bei einem einfachen 'Tschö' und bis zum naechsten Mal ;)
Ich will dann mein Gewissen mal ein bisschen erleichtern!
Ich arbeite immernoch in Kings Cross, wodurch ich mittlerweile finanziell auf 2 festen Beinen stehe. Nebenbei habe ich die Wohnung, in der wir wohnen, uebernommen. Sprich: ich zahle die Miete fuer das ganze Teil und muss mich darum keummern, dass genug Leute drin wohnen, sodass ich auf den Kosten nicht allein sitzen bleibe.
Nur um mal eine Vorstellung zu geben: ich zahle in der Woche fuer ein Aparment mit (eigentlich) 1 Schlafzimmer, 1 Bad, 2 kleine Raeume (1-2qm oder so - Besenkammern) und 1 kleinen Kueche mit Wohnzimmer (Das Wohnzimmer hat aber nur Platz fuer einen Esstisch, denn irgendjemand hat eine Wand in den Raum gebaut, um dahinter 2 winzige Zimmer zu installieren, damit mehr Leute dort wohnen koennen) $630/Woche. Das sind in etwa 440€. Auf den Monat hochgerechnet macht das dann etwa 1850€ (eigentlich fuer 2 Personen Max.).
Da die Wohnung, als ich sie uebernahm, abgesehen von mir und einem 50 Jaehrigen Griechen leer war (es hatte sich ergeben, dass fast alle gleichzeitig weiter/nach Hause flogen), als ich sie uebernahm, musste ich also schnell Leute finden, die bereit waren, dort zu leben.
Das ist gar nicht so einfach, denn zu 8. in so einem winzigen Apartment zu leben ist nicht wirklich jedermanns Sache :)
Am Anfang fuehrte es dazu, dass ich das grosse 4er Zimmer komplett fuer mich allein hatte, was ich gar nicht so schlecht fand - schon lange hatte ich nicht mehr allein in einem Raum geschlafen!
Als ich dann startete, meine Anzeigen im Internet zu veroeffentlichen, fuellte sich die Wohnung langsam auf. Dank intensiver Mundpropaganda durch Freunde war die Wohnung dann bald voll, mit -fast- nur jungen Menschen, die definitiv ein lustiger Mix sind! (Abgesehen von Dimitri, der alte Grieche, der nachts haeufiger mal "heeey" ruft, wenns ihm zu laut wird - was nicht selten der Fall ist).
Als die Wohnung dann voll war, konnte ich trotz der sehr niedrigen Miete, die ich nahm, ein kleines Plus machen, und brauchte halt selber nicht mehr fuer Unterkunft zu zahlen.
Als ich dann irgendwann erfuhr, dass im selben Gebaeude fuer eine andere Wohnung Mieter gesucht wurden, dachte ich mir: mal gucken, was die Konkurrenz so macht!, und schaute mir die Wohnung an.
Was ich sah, war wohl ziemlich das genaue Gegenteil von meiner Wohnung: sie war gross, sauber und es gab sogar Sonnenlicht - wahnsinn :D
Ein Bett sollte dann $120/Woche kosten, also nur $15 mehr, als meine Wohnung. Irgendwie hielt ich es dann fuer eine gute Idee, dort einzuziehen und etwas Bewegungsfreiheit zu geniessen.
Am Anfang fand ich alles noch ziemlich gut, aber schnell fiel mir auf, dass irgendwie immer sehr ernste Stimmung herrschte, auch mit dem Vermieter hatte ich schon nach 1 Woche etwa ein sehr ernstes Gespraech, weil die Tuer nachts so laut war, wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam (um 3 Nachts, was er aber von Anfang an wusste), und ich nach dem "Kochen" (bis dato nur Brote schmieren!) nie die Kueche intensiv reinigte..
Nach 2-3 Wochen hatte ich dann einfach keinen Bock mehr, in meiner Freizeit ging ich ja eh immer in meine alte Wohnung, weil ich mit den Leuten dort einfach mehr anfangen konnte.
Bis heute kenne ich auch die Mitbewohner gar nicht wirklich, weil ich immer tags schlafe (bis 2 oder 3pm) und wenn ich nachts nach Hause komme, ist keiner mehr wach - irgendwie unguenstig getimt.. :P
Lange Rede, kurzer Sinn: morgen ziehe ich wieder in mein altes "Party-Apartment" ein, wo sich die anderen noch freuen, wenn ich nach Hause komme und ich nicht nur in ernste Gesichter gucken muss... :)
Dank der Arbeit und der Wohnung komme ich jetzt jedenfalls dazu, dass ich auch wieder gut sparen kann, und so ein gutes Polster habe, wenn es dann ja schon bald nach Asien geht - endlich raus aus Sydney, wo ich jetzt seit fast 5 Monaten irgendwie kleben geblieben bin.
Auch wenn ich das irgenwie schade finde, denn hier hab ich mich die meiste Zeit einfach sau-wohl gefuehlt und Menschen kennengelernt, die ich nur mit 'awesome' beschreiben kann - das alles jetzt hinter mir zu lassen wird schaetze ich nicht ganz leicht - aber was rede ich da? Es ist ja noch ein Monat, also muss ich da ja noch nicht so drueber nachdenken ;)
So es ist jetzt auch schon wieder 3 Nachts, ich bekomme also langsam Hunger!
Ich sag jetzt nicht, dass ich bald wieder schreibe, ich hab das Gefuehl, das bringt irgendwie Unglueck, also bleibt es bei einem einfachen 'Tschö' und bis zum naechsten Mal ;)
Montag, 31. Mai 2010
Es ist Fotozeit!
Mich hat der Alltag wieder: |: Arbeiten, wohnen, essen, schlafen :|
Weil ich eh nix sinnvolles zu tun habe, kommen hier mal ein paar Bilder, um zu beweisen, dass ich mir den letzten Beitrag nicht ausgedacht hab.
Unsere Wohnung:
Unser letztes Hostelzimmer im Harbour City Backpackers || Die Kueche in der neuen Wohnung

Anthony repariert ohne Werkzeuge sein Laptop - diese Asiaten :-) || Unsere beeindruckende Aussicht vom Balkon!



Jo verdiente sein Geld als Straßenmusiker - und er spielte und sang unglaublich gut!

An einem Abend waren wir bei benachbarten Iren zum trinken (was auch sonst?) eingeladen. Was ihr hier auf den Bildern seht, nennt man übrigens "Irish Yoga" ;-)
Unsere erste Arbeit in Sydney
Hier sprechen die Bilder für sich :D



(Unser Arbeitsplaz)









Das ist der Bondi Beach, einer der beliebtesten Strände von Sydney. Und was diese Ameise sich gedacht hat weiß ich auch nicht. Ich schaffte es sie nach einem langen Kampf mit einem schweren Knüppel zu erlegen ;-)
Festivalzeit!
Fangen wir klein an: Chinese New Year. Hauptsächlich gab es hier Drachen, chinesische Tänzerinnen und kleine Jackie Chans zu sehen.



Etwas aufregender: Mardi Gras, das größte Schwulen- und Lesbenfestival der Welt! An sich war das Ganze wie Karneval, nur etwas exotischer und die Stimmung war mehr eine riesen Party, anstelle des typischen Riesenbesäufnis an Karneval.
Allerdings wird man als Kerl an Karneval normalerweise nicht von Typen begrapscht Oo




Soweit erstmal, mehr kann ich grad nicht hochladen, weil wir nur sehr begrenzt Internet haben (die neue Verbindung kommt hoffentlich sehr bald, bin schon ziemlich stinkig). Nur so viel jetzt schonmal: Habe mittlerweile einen sehr soliden Job gefunden und die Wohnung wird auch immer günstiger für mich=$$$, was ich fleißig sparen kann :D
Weil ich eh nix sinnvolles zu tun habe, kommen hier mal ein paar Bilder, um zu beweisen, dass ich mir den letzten Beitrag nicht ausgedacht hab.
Unsere Wohnung:
Unser letztes Hostelzimmer im Harbour City Backpackers || Die Kueche in der neuen Wohnung
Anthony repariert ohne Werkzeuge sein Laptop - diese Asiaten :-) || Unsere beeindruckende Aussicht vom Balkon!
Jo verdiente sein Geld als Straßenmusiker - und er spielte und sang unglaublich gut!
An einem Abend waren wir bei benachbarten Iren zum trinken (was auch sonst?) eingeladen. Was ihr hier auf den Bildern seht, nennt man übrigens "Irish Yoga" ;-)
Unsere erste Arbeit in Sydney
Hier sprechen die Bilder für sich :D
(Unser Arbeitsplaz)
Das ist der Bondi Beach, einer der beliebtesten Strände von Sydney. Und was diese Ameise sich gedacht hat weiß ich auch nicht. Ich schaffte es sie nach einem langen Kampf mit einem schweren Knüppel zu erlegen ;-)
Festivalzeit!
Fangen wir klein an: Chinese New Year. Hauptsächlich gab es hier Drachen, chinesische Tänzerinnen und kleine Jackie Chans zu sehen.
Etwas aufregender: Mardi Gras, das größte Schwulen- und Lesbenfestival der Welt! An sich war das Ganze wie Karneval, nur etwas exotischer und die Stimmung war mehr eine riesen Party, anstelle des typischen Riesenbesäufnis an Karneval.
Allerdings wird man als Kerl an Karneval normalerweise nicht von Typen begrapscht Oo
Soweit erstmal, mehr kann ich grad nicht hochladen, weil wir nur sehr begrenzt Internet haben (die neue Verbindung kommt hoffentlich sehr bald, bin schon ziemlich stinkig). Nur so viel jetzt schonmal: Habe mittlerweile einen sehr soliden Job gefunden und die Wohnung wird auch immer günstiger für mich=$$$, was ich fleißig sparen kann :D
Abonnieren
Posts (Atom)