Nach den vielen Fotos gibt es heute mal wieder Text (in erster Linie, weils der Kartenleser nicht tut ;-) )
Nach ein paar etwas chaotischen Tagen bin ich jetzt endlich wieder in Sydney. Warum endlich? Naja, Tasmanien war schoen, aber fuer meine australischen Vorstellungen etwas zu kalt (bei ca 20 Grad) und zu wechselhaft, also nichts fuer einen langen Aufenthalt - ausserdem hatte ich, und da bin ich mir absolut sicher, den Weltmeister im Schnarchen auf meinem Zimmer, der hat mich mit seinem ge-SAEGE (wer den versteht, darf ihn behalten ;) ) immer Nachts aufgeweckt, sodass ich mir meine Kopfhoerer in die Ohren stopfen musste, um ueberhauut schlafen zu koennen...
Letztlich gab es in Hobart einfach nicht viel zu tun, sodass es relativ langweilig wurde, als Eva und Marina abgereist sind (es galt 3 Tage zu ueberstehen). Das hat dann aber noch ganz gut geklappt, sodass der Tag des Abfluges auch schon bald vor der Tuer stand. Es hiess zur Abwechslung also wieder einmal Abschied nehmen (das wird hier leider fast zur Tagesordnung), diesmal von dem netten japanischen Paerchen, das im selben Zimmer einquartiert war.
Als ich dann an der Haltestelle auf meinen Bus wartete, kam zufaellig noch Michel, auch ein Mitbewohner, vorbeigelaufen, der mir dann freundlicherweise mitteilte, dass die Haltestelle des Shuttles doch ganz woanders sei - und das ca 3 min nach der Planmaessigen Abfahrtszeit. Sollte das stimmen, wuerde ich meinen Flug wahrscheinlich verpassen. Da Eva und Marina aber auch von "meiner" Haltestelle abgeholt wurden, blieb ich trotzdem da, allerdings mit einem flauen Gefuehl im Magen. Nach 10 min hiess es dann aber panic over, als mein Bus doch noch um die Ecke kam (und ich verfluchte Michel innerlich).
Naja, bis zum Airport lief dann alles glatt, auch wenn ein Unfall eigentlich noch ganz gut gepasst haette, wenn ich mir das so recht ueberlege.
Als ich dann auf den Flieger wartete, kam ein paar Minuten nach planmaessiger Boardingzeit die erste Durchsage: ca 20 min Verspaetung. Nicht so tragisch. Dann sah ich aber, wie die Leute draussen am Flieger anfingen, an den Landeklappen am Fluegel rumzuruetteln und sich fragend anzuschauen und das war wirklich kein vertrauenserweckender Anblick!
Wie es kommen musste kam dann auch irgendwann die naechste Durchsage, dass es weitere 45 Minuten dauern wuerde, da es ein Problem mit den Tragflaechen gab. Ich dachte mir nur "kein Stress, nehmt euch bitte die Zeit, die ihr braucht", und das taten sie dann auch, indem der Flug letztlich gecancelt wurde - ganz so hatte ich das eigentlich nicht gemeint...
Die Durchsage war dann auch nicht so leicht verstaendlich fuer mich. Als ich dann ein paar Australier ansprach stellte ich aber erleichtert fest, dass die so viel bzw so wenig wussten wie ich auch, also ab zum Schalter, wo wir mehr erfahren sollten. Lange Rede wenig Sinn: wir wurden fuer eine Nacht in ein Hotel gesteckt, wo ein cooles Einzelzimmer mit Bad, Minibar (mit genug Essen+Trinken), Fernseher und Doppelbett auf mich wartete. Manko war nur, dass die Minibar neben all den koestlichen Speisen und Getraenken auch einen Zettel enthielt, der mir mitteilte, was denn der Inhalt der Bar so kostete, und das war leider nicht wenig (zb ein Muesli fuer 9$ und die Milch ist in dem Preis noch nicht drin!)
Also ging ich diesmal hungrig schlafen und machte mich stattdessen am naechsten Tag ueber die Snacks im Flieger her.
Die Entschaedigung des Ganzen war uebrigens lediglich ein Gutschein bei der Airline im Wert von 150$ (mein Flug also), etwas Mager finde ich...
In Sydney musste ich dann auch noch das Shuttle selber zahlen, weil das Hostel die Kosten erst ab einer Buchung von 3 Naechten uebernimmt, die ich ja eigentlich auch gehabt haette....
Ok um das ganze jetzt zum Abschluss zu bringen: ich schaffte es noch mein Gepaeck im falschen Raum einzuschliessen, weil der Rezeptionist und ich offenbar irgendwie aneinander vorbei geredet hatten, war dann aber ein schnell loesbares Problem, dem Generalschluessel sei dank :-)
Am Abend hatte ich dann aber eine ideale Gelegenheit, mich abzureagieren, denn Dope (+SoiL u. Our Last Enemy) spielten in der Manning Bar. War lustig, weil der Saenger staendig ueber Australien herzog und am Ende hab ich sogar noch 3 Plektren gefangen (oh yeah).
Mittlerweile bin ich wieder umgezogen (alles lief glatt und ich hab sogar ein Zimmer direkt am Eingang. Bin ich nicht faul?) in das Kanga House, wo ich dann auch bis zum 4. bleiben werde.
Wirklich erkunden konnte ich es noch nicht, aber der Schnarcher aus Hobart erklaerte mir, dass es das beste Hostel sei, in dem er je gewesen sei - was auch immer ich da vorfinde, ich bin jetzt mit Ohropax bewaffnet ;-)
Ok jetzt muss ich mal langsam was zu essen kaufen - ach apropros Essen: ich habe gestern Kaenguruh, Krokodil und Emu gegessen, (und das Krokodil machte "Rrraawrawrawraw").
Jetzt erwarte ich aber eine Flut von Kommentaren, nachher verliere ich noch die Motivation zum schreiben :0
Also ganz liebe Gruesse an euch alle, und falls es zu keinem Weihnachtspost mehr kommt, allen ein frohes Fest und viel Schnee, dann koennt ihr mich ja auch mal mit Fotos neidisch machen ;-)
Niklas
Sonntag, 20. Dezember 2009
Dienstag, 15. Dezember 2009
Weiter gehts (bitte erst den vorherigen Post lesen - kleine Verwirrung verursachte neuen Post ;-) )

Am 7. ging sie los, unsere Tour durch Tasmanien. Das ist unser Bus mit Sarah, unserem Guide vorne rechts.

Der 2. Stop (nach der Besichtigung einer langweiligen Kirche) war in der Naehe der Pirates Bay, ich habe viel gesucht, aber dort keine Torrents gesehen (konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-) )

So sahen die meisten Strassen aus, auf denen wir gefahren sind. Das einzige, was auf dem Foto noch fehlt um es perfekt zu machen ist die pralle Sonne, aber davon hatten wir waehrend der 6 Tage eigentlich nicht viel.

Etwas spaeter hielten wir dann noch bei der Devils Kitchen, einer beeindruckenden Schlucht, an der man bestimmt gut hochklettern kann ;-)

Vorletzter Stop des Tages war Port Arthur (dabei ist es obligatorisch, das "A" betont und gequaelt langsam auszusprechen). Naja, was soll ich sagen, die Fuehrung war Mist. Ich habe es glaube ich schon erwaehnt, daher hier keine weiteren Details.

Das war der Stewards Bay. Ein wunderschoener Platz zum Picknicken, was wir dann auch direkt getan haben (wie so haeufig: es gab staendig Teepausen mit Tee, Keksen, Kuchen usw).

Welche Stadt das war, weiss ich nicht mehr auswendig, jedenfalls ist das ein schoener Ausblick.

Der Freychinet National Park. Bild 1 fand ich toll, ich war naemlich kurz davor, dort mein Zelt aufzuschlagen. Der Ranger ist bestimmt Deutscher ;-)
Bild 2 ist der Strand, der gleich um die Ecke war.

Das muss doch in meinen Blog: das erste lebende Kaenguruh (bzw. Wallaby, das ist nicht das selbe!), das ich gesehen habe und das in freier Wildbahn - am Wineglass Bay wimmelte es nur so von denen.

Das ist der Wineglass Bay. Das soll einer der Top Ten Straende der Welt sein, auch das hab ich ja schon geschrieben, da habt ihr jetzt den Beweis ;-)

Nach dem Aussichtspunkt mussten wir noch ein paar Kilometer laufen, bis wir endlich am Strand selber ankamen. (Dieser Abgelegenheit hatten wir es zu verdanken, dass der Strand menschenleer war, als wir ankamen)


Wie gesagt: um das ganze perfekt zu machen, fehlt etwas die Sonne, aber da muss man in Tasmanien immer etwas Glueck haben.
So die restlichen Highlights schmeisse ich jetzt mal einfach so rein, Zeit haette ich zwar, nur gehen mir langsam die Dollars aus.








Possum-Action :D

Bild 2: unsere Reisegruppe
Am 7. ging sie los, unsere Tour durch Tasmanien. Das ist unser Bus mit Sarah, unserem Guide vorne rechts.
Der 2. Stop (nach der Besichtigung einer langweiligen Kirche) war in der Naehe der Pirates Bay, ich habe viel gesucht, aber dort keine Torrents gesehen (konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-) )
So sahen die meisten Strassen aus, auf denen wir gefahren sind. Das einzige, was auf dem Foto noch fehlt um es perfekt zu machen ist die pralle Sonne, aber davon hatten wir waehrend der 6 Tage eigentlich nicht viel.
Etwas spaeter hielten wir dann noch bei der Devils Kitchen, einer beeindruckenden Schlucht, an der man bestimmt gut hochklettern kann ;-)
Vorletzter Stop des Tages war Port Arthur (dabei ist es obligatorisch, das "A" betont und gequaelt langsam auszusprechen). Naja, was soll ich sagen, die Fuehrung war Mist. Ich habe es glaube ich schon erwaehnt, daher hier keine weiteren Details.
Das war der Stewards Bay. Ein wunderschoener Platz zum Picknicken, was wir dann auch direkt getan haben (wie so haeufig: es gab staendig Teepausen mit Tee, Keksen, Kuchen usw).
Welche Stadt das war, weiss ich nicht mehr auswendig, jedenfalls ist das ein schoener Ausblick.
Der Freychinet National Park. Bild 1 fand ich toll, ich war naemlich kurz davor, dort mein Zelt aufzuschlagen. Der Ranger ist bestimmt Deutscher ;-)
Bild 2 ist der Strand, der gleich um die Ecke war.
Das muss doch in meinen Blog: das erste lebende Kaenguruh (bzw. Wallaby, das ist nicht das selbe!), das ich gesehen habe und das in freier Wildbahn - am Wineglass Bay wimmelte es nur so von denen.
Das ist der Wineglass Bay. Das soll einer der Top Ten Straende der Welt sein, auch das hab ich ja schon geschrieben, da habt ihr jetzt den Beweis ;-)
Nach dem Aussichtspunkt mussten wir noch ein paar Kilometer laufen, bis wir endlich am Strand selber ankamen. (Dieser Abgelegenheit hatten wir es zu verdanken, dass der Strand menschenleer war, als wir ankamen)
Wie gesagt: um das ganze perfekt zu machen, fehlt etwas die Sonne, aber da muss man in Tasmanien immer etwas Glueck haben.
So die restlichen Highlights schmeisse ich jetzt mal einfach so rein, Zeit haette ich zwar, nur gehen mir langsam die Dollars aus.
Possum-Action :D
Bild 2: unsere Reisegruppe
die Tour durch Tassi
Mittlerweile ist die Tasmanientour vorbei und ich sitze wieder in Hobart, mit genug Zeit in den Taschen, dass ich euch mal ein paar Fotos der Tour hochladen kann.

Das ist der Ausblick von der Dachterasse im Harbour City Backpackers in Sydney. Das ist ein tolles Hostel, nicht nur, dass es eine Dachterasse mit tollem Ausblick hat, sondern die Stimmung allgemein ist super, es ist bezahlbar und liegt sehr zentral. Wenn ich aus Hobart zurueckkomme, bin ich erstmal wieder dort ;-)

Marina, Eva und ich an unserem ersten Tag in Hobart. Wir hatten erstmal Muehe, uns an das kleine Hobart zu gewoehnen (mit 200.000 Einwohnern die groesste Stadt Tasmaniens - knapp die Haelfte aller Tasmanier wohnen dort), schliesslich hatten wir immernoch Sydney in den Knochen.

Es gibt nicht nur schoene Ort am andern Ende der Welt ;-)
Das war der Ausblick aus unserem Hostel, aber wenn man mitten in der Stadt wohnt, muss man eben manchmal Opfer bringen. Sonst war bzw ist das Hostel ganz angenehm, wie gesagt mitten in der Stadt, ausserdem recht sauber und mit super freundlichem Personal.

Einer unserer ersten Erkundungslaeufe ging richtung Strand, angeblich 20 min entfernt. Nach ca 45 Min brachen wir dann ab und kehrten wieder zurueck, die Australier legen offenbar Entfernungen viel schneller zurueck als wir.

Mangels Strand mussten wir mit dieser Bucht vorlieb nehmen, die offenbar der zentrale Hundetreffpunkt Hobarts war. Nach einem kurzen Stop ging es also weiter.
Das ist der Ausblick von der Dachterasse im Harbour City Backpackers in Sydney. Das ist ein tolles Hostel, nicht nur, dass es eine Dachterasse mit tollem Ausblick hat, sondern die Stimmung allgemein ist super, es ist bezahlbar und liegt sehr zentral. Wenn ich aus Hobart zurueckkomme, bin ich erstmal wieder dort ;-)
Marina, Eva und ich an unserem ersten Tag in Hobart. Wir hatten erstmal Muehe, uns an das kleine Hobart zu gewoehnen (mit 200.000 Einwohnern die groesste Stadt Tasmaniens - knapp die Haelfte aller Tasmanier wohnen dort), schliesslich hatten wir immernoch Sydney in den Knochen.
Es gibt nicht nur schoene Ort am andern Ende der Welt ;-)
Das war der Ausblick aus unserem Hostel, aber wenn man mitten in der Stadt wohnt, muss man eben manchmal Opfer bringen. Sonst war bzw ist das Hostel ganz angenehm, wie gesagt mitten in der Stadt, ausserdem recht sauber und mit super freundlichem Personal.
Einer unserer ersten Erkundungslaeufe ging richtung Strand, angeblich 20 min entfernt. Nach ca 45 Min brachen wir dann ab und kehrten wieder zurueck, die Australier legen offenbar Entfernungen viel schneller zurueck als wir.
Mangels Strand mussten wir mit dieser Bucht vorlieb nehmen, die offenbar der zentrale Hundetreffpunkt Hobarts war. Nach einem kurzen Stop ging es also weiter.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Lebenszeichen aus Tasmanien
NAchdem jetzt ein paar Tage ohne internet und Handynetz vergangen sind, sind wir endlich mal in einem Hostel angekommen, wo man die Rechner noch bezahlen kann.
Am 5. sind wir (Eva, Marina und ich) wie schon erwaehnt in Hobart angekommen, wo wir fuer 2 Naechte ein Hostel gebucht hatten. Da man in Tasmanien ohne eigenes Auto im Prinzip nicht rumkommt (Alternativen sind Fahrrad oder zu Fuss ;-) ), haben wir kurzerhand eine 6-Tages-Tour gebucht, die uns einmal rund um "Tassi" fuehren sollte. Da halb Tasmanien Nationalpark ist, oder die "Staedte" nur wenige Einwohner haben - Hobart ist mit 200.000 Einwohnern mit Abstand die groeste Stadt in Tassi - gibt es fast ueberall keine Netzabdeckung. Was vielleicht auch gar nicht schlecht war, denn so konnten wir komplett ungestoert die Natur geniessen und da hat Tasmanien echt was zu bieten. Obwohl heute erst Tag 3 der Tour ist, hat es sich schon gelohnt. Die erste Station war mit einem Besuch von Port Arthur, einem historischen Gefaengnis, stink langweilig. Es gab eine schnelle Sprecherin (klug gewaehlt mit Aussi-Akzent und scheinbar ohne Lungen - jedenfalls brauchte sie keine Pausen zum Atmen), die ihren Job so verstand, dass sie in moeglichst kurzer Zeit moeglichst viele Gruppen durchschleusen musste. Wie auch immer, ich will mich in nichts reinsteigern ;-)
Nach Port Arthur gings erstmal wieder nach Hobart zurueck und am naechsten Tag begannen dann die interessanten Ausfluege in die sehr vielseitige Natur Tassis. Viel kann ich dazu prinzipiell nicht sagen, es gab ne Menge zu sehen, von typisch australischen Eukalyptuswaeldern auf roter Erde gefolgt von palmenreichen weissen Sandstraenden mit tuerkisem Wasser (der Wineglass Bay ist uebrigens unter den Top Ten Straenden der Welt) ueber Regenwald bis hin zu rauhen Granitkuesten (fuehlte mich ploetzlich wie in Schweden...) und teilweise deutsch anmutenden "Almen" und Seen, war eigentlich fuer jeden Geschmack was dabei.
Ich kann von dem Rechner hier leider nichts hochladen, sonst wuerde ich euch jetzt mit Fotos bombardieren, von denen einige sich gut in einem Postkartenstaender machen wuerden - aber keine Sorge, das kommt noch ;-)
Gestern habe ich dann uebrigens auch endlich mal Kaengurus gesehn, und die liessen sich gleich sehr bereitwillig fotografieren - kein Wunder, da sie ja im Gegenzug auch delizioese Bananenschalen bekamen.
Ok ich mach hier jetzt einfach mal nen Punkt, und melde mich dann mal wieder, wenn ich hoffentlich mal ein paar Bilder uppen kann.
Bis dann
Am 5. sind wir (Eva, Marina und ich) wie schon erwaehnt in Hobart angekommen, wo wir fuer 2 Naechte ein Hostel gebucht hatten. Da man in Tasmanien ohne eigenes Auto im Prinzip nicht rumkommt (Alternativen sind Fahrrad oder zu Fuss ;-) ), haben wir kurzerhand eine 6-Tages-Tour gebucht, die uns einmal rund um "Tassi" fuehren sollte. Da halb Tasmanien Nationalpark ist, oder die "Staedte" nur wenige Einwohner haben - Hobart ist mit 200.000 Einwohnern mit Abstand die groeste Stadt in Tassi - gibt es fast ueberall keine Netzabdeckung. Was vielleicht auch gar nicht schlecht war, denn so konnten wir komplett ungestoert die Natur geniessen und da hat Tasmanien echt was zu bieten. Obwohl heute erst Tag 3 der Tour ist, hat es sich schon gelohnt. Die erste Station war mit einem Besuch von Port Arthur, einem historischen Gefaengnis, stink langweilig. Es gab eine schnelle Sprecherin (klug gewaehlt mit Aussi-Akzent und scheinbar ohne Lungen - jedenfalls brauchte sie keine Pausen zum Atmen), die ihren Job so verstand, dass sie in moeglichst kurzer Zeit moeglichst viele Gruppen durchschleusen musste. Wie auch immer, ich will mich in nichts reinsteigern ;-)
Nach Port Arthur gings erstmal wieder nach Hobart zurueck und am naechsten Tag begannen dann die interessanten Ausfluege in die sehr vielseitige Natur Tassis. Viel kann ich dazu prinzipiell nicht sagen, es gab ne Menge zu sehen, von typisch australischen Eukalyptuswaeldern auf roter Erde gefolgt von palmenreichen weissen Sandstraenden mit tuerkisem Wasser (der Wineglass Bay ist uebrigens unter den Top Ten Straenden der Welt) ueber Regenwald bis hin zu rauhen Granitkuesten (fuehlte mich ploetzlich wie in Schweden...) und teilweise deutsch anmutenden "Almen" und Seen, war eigentlich fuer jeden Geschmack was dabei.
Ich kann von dem Rechner hier leider nichts hochladen, sonst wuerde ich euch jetzt mit Fotos bombardieren, von denen einige sich gut in einem Postkartenstaender machen wuerden - aber keine Sorge, das kommt noch ;-)
Gestern habe ich dann uebrigens auch endlich mal Kaengurus gesehn, und die liessen sich gleich sehr bereitwillig fotografieren - kein Wunder, da sie ja im Gegenzug auch delizioese Bananenschalen bekamen.
Ok ich mach hier jetzt einfach mal nen Punkt, und melde mich dann mal wieder, wenn ich hoffentlich mal ein paar Bilder uppen kann.
Bis dann
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Wie versprochen gibt es heute mal ein paar Bilder
Ankunft im Flughafen
Der Umzug in das Hostel (so warteten wir ca 15 min auf unseren Bus, bis wir herausfanden, dass er an einer andern Haltestelle haelt...)
Nach der Busfahrt wollten wir eine Abkuerzung durch den Park nehmen, hat nicht geklappt, weil der auf der angepeilten Seite ueberhaupt keinen Ausgang hat. Der Umweg hat sich aber definitif gelohnt:
Was das fuer ein Baum ist weiss ich nicht, aber er sieht toll aus
In einem Teil des Parkes wohnen tausende von Flughunden, die tagsueber schlafen (oder sich lauthals mit ihrem Nachbarn streiten) und abends ab Anfang der Daemmerung durch den Park segeln
Palmen gibt es auch ueberall (gerne auch neben knallbunten Plastikweihnachtsbaeumen - Fotos folgen ;-) )
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Es ist Sommer
Heute ist es endlich Sommer geworden in Sydney (offiziell ja schon gestern, aber da hatten wir "nur" ca 20 Grad und es war sehr wolkig, teilweise mit Regen) und bei 25+ Grad fange ich an richtig in Urlaubsstimmung zu kommen. Wenn es nicht ueberall diese bunte Weihnachtsdeko gaebe (die schrecklich deplatziert wirkt), koennte man glatt vergessen, dass wir Dezember haben.
Das gute Wetter haben wir auch dann glatt genutzt, um in unser neues Hostel zu ziehen (mehr oder weniger zufaellig ist ueber die Haelfte der Gruppe jetzt dort) und uns in Sydney gruendlich zu verlaufen. Wir haben es aber dann doch noch gefunden, unter anderem, weil irgendwelche Australier uns ploetzlich ansprachen und uns ihre Hilfe anboten.
Direkt danach hatten wir dann unsere letzte Infoveranstaltung bei Work n Holiday, wo ich dann auch meine Telefonkarte bekommen habe (+61 4155 03246).
Fotos kommen demnaechst mal ein paar, leider ist meine Zeit wieder abgelaufen (halbe std kostet ca 1,80 Eur).
Bis dann erstmal.
PS: Tasmanien ist gebucht :)
Das gute Wetter haben wir auch dann glatt genutzt, um in unser neues Hostel zu ziehen (mehr oder weniger zufaellig ist ueber die Haelfte der Gruppe jetzt dort) und uns in Sydney gruendlich zu verlaufen. Wir haben es aber dann doch noch gefunden, unter anderem, weil irgendwelche Australier uns ploetzlich ansprachen und uns ihre Hilfe anboten.
Direkt danach hatten wir dann unsere letzte Infoveranstaltung bei Work n Holiday, wo ich dann auch meine Telefonkarte bekommen habe (+61 4155 03246).
Fotos kommen demnaechst mal ein paar, leider ist meine Zeit wieder abgelaufen (halbe std kostet ca 1,80 Eur).
Bis dann erstmal.
PS: Tasmanien ist gebucht :)
Dienstag, 1. Dezember 2009
Soo mittlerweile bin ich also in Sydeny angekommen. Der Flug verlief ruhig, mein einziges Problem war nur, dass (nach deutscher Zeit) die Nacht um ca 16:00 ploetzlich anfing und gegen 22:00 Uhr, als ich endlich anfing muede zu werden, die Sonne aufging und Fruehstueck serviert wurde... In Kuala Lumpur hatte dann noch der naechste Flieger technische Probleme, sodass wir erst mit ca 2 1/2 std Verspaetung starten konnten. Wenigstens gab es so die erste Gelegenheit, die Mitreisenden etwas kennen zu lernen und ich fand es beruhigend zu erfahren, dass kaum einer schon genaue Plaene gemacht hat - ich bin da also nicht der einzige ;).
In Sydeny wurden wir dann abgeholt und mit 2 mageren Bussen zum Hostel gefahren, wo ich mich dann nach einer kurzen Orientierung in Sydeny (die daraus bestand den naechsten Atuomaten zu finden und Geld abzuheben) auch sofort schlafen gelegt habe.
Am naechsten Morgen hatten wir dann um 9:30 eine Infoveranstaltung in der Zentrale von Work n Holiday, der Partnerorganisation von Travelworks. Da sassen wir dann erst mal 1-2 h, waehrend uns einer nach dem andern unsere Mitgliederausweise ausgestellt wurden - zum Glueck gab es dort ein paar Rechner, an denen wir uns bedienen durften.
Die Praesentationen wurden dann von Australiern gehalten, wie sie im Buche stehen: herzlich, offen, braun gebrannt und sie sprechen jeden mit "dude" oder "mate" an ;). Anschliessend hab
dann mit 3 anderen Backpackern zusammen ein Zimmer in einem Hostel am Hafen gebucht, wo wir dann bis Samstag bleiben, dann geht es moeglicherweise fuer ca 2 wochen nach Tasmanien, das werde ich morgen endgueltig entscheiden, wenn wir wieder in der Zentrale sind (letzte Praesentation, die uns bei der Arbeitssuche helfen soll) und den Flieger buchen - naja oder eben nicht. Wenn ich in Sydney bleibe, werde ich mich definitiv um einen Job kuemmern, denn es ist doch recht teuer hier (habe gelesen, dass die Baumkletterer zur Beschneidung der Baeume suchen - das waer doch was :D).
Aber da muss ich erst mal ne Nacht drueber schlafen und durchrechnen, ob ich mir Tasmanien leisten kann.
So, meine Internetzeit ist langsam abgelaufen (leider nicht kostenfrei hier) und ich kriege mit der Tastatur noch einen Krampf: kein ä, ö, ü und auch die Zeichen sind alle an falschen Stellen - aber auch da werde ich mich wohl dran gewoehnen muessen ;)
Mehr gibt es dann morgen, bis dann!
In Sydeny wurden wir dann abgeholt und mit 2 mageren Bussen zum Hostel gefahren, wo ich mich dann nach einer kurzen Orientierung in Sydeny (die daraus bestand den naechsten Atuomaten zu finden und Geld abzuheben) auch sofort schlafen gelegt habe.
Am naechsten Morgen hatten wir dann um 9:30 eine Infoveranstaltung in der Zentrale von Work n Holiday, der Partnerorganisation von Travelworks. Da sassen wir dann erst mal 1-2 h, waehrend uns einer nach dem andern unsere Mitgliederausweise ausgestellt wurden - zum Glueck gab es dort ein paar Rechner, an denen wir uns bedienen durften.
Die Praesentationen wurden dann von Australiern gehalten, wie sie im Buche stehen: herzlich, offen, braun gebrannt und sie sprechen jeden mit "dude" oder "mate" an ;). Anschliessend hab
dann mit 3 anderen Backpackern zusammen ein Zimmer in einem Hostel am Hafen gebucht, wo wir dann bis Samstag bleiben, dann geht es moeglicherweise fuer ca 2 wochen nach Tasmanien, das werde ich morgen endgueltig entscheiden, wenn wir wieder in der Zentrale sind (letzte Praesentation, die uns bei der Arbeitssuche helfen soll) und den Flieger buchen - naja oder eben nicht. Wenn ich in Sydney bleibe, werde ich mich definitiv um einen Job kuemmern, denn es ist doch recht teuer hier (habe gelesen, dass die Baumkletterer zur Beschneidung der Baeume suchen - das waer doch was :D).
Aber da muss ich erst mal ne Nacht drueber schlafen und durchrechnen, ob ich mir Tasmanien leisten kann.
So, meine Internetzeit ist langsam abgelaufen (leider nicht kostenfrei hier) und ich kriege mit der Tastatur noch einen Krampf: kein ä, ö, ü und auch die Zeichen sind alle an falschen Stellen - aber auch da werde ich mich wohl dran gewoehnen muessen ;)
Mehr gibt es dann morgen, bis dann!
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